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Es gibt den Fusseltuning-Aufkleber. Mit diesem Aufkleber "adeln" wir Fahrzeuge, die wir richtig fusselig finden - und wir meinen das als Kompliment. Nicht alle mögen den Prinzipien des Fusseltuning 100%ig entsprechen, die Wahl läuft völlig subjektiv. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf den Fusselkleber. Die Wahl ist nicht auf luftgekühlte Fahrzeuge beschränkt - wenn der Wagen Style hat, kann jedes Markenlogo rumbaumeln. Hier eine Auswahl der ausgezeichneten Fahrzeuge: |
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Ja, dieser Wagen hat TÜV! Turborattiger Kübel TopChop mit versetzter B-Säule und entsprechend angepaßten Türen, um 15cm im Heck verlängert für einen Porsche Sechszylinder. Der war auch schon drin und hat die TÜV-Hürde geschafft, leider hats das Getriebe zerrissen. 1.000de liebevolle Details ohne das Mülleimeroutfit zu verlieren, geschweißt in Patchwork-Style. Die Bleche dafür waren einmal Trennbleche für LPs eines Radiosenders.
Für uns ein Held des Alltags! |
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Helges Superstich-Granada ist nicht nur das Maskotchen unserer Freunde vom Motoraver Magazin, die Karre hat einfach Eier. Die automobile Errektion als grundiertes Gegenstück zu Hochglanz-Trailerqueens kämpft sich mit gültiger TÜV-Plakette verschleißfreudig täglich über die Piste.
Danke für die Einsicht: Wir sind nicht allein... |
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Wußten
Ihr eigentlich, daß Batman Karmann Ghia fuhr? Nun, irgendwie hat
der Fahrer dieses Hinguckers kein Cape an, er schämt sich nicht seiner
Werke - der Ersterbauer dieser Kreation hat übrigens auch an Fasnachtswagen
mitgebaut. Aber Fasnacht ist ja das ganze Jahr...
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Die
erste Trailerqueen, die den Fusseltuning-Aufkleber gewonnen hat. Ein kaum
rettbarer Käfer wurde mal schnell seines Daches befreit, Türen
zugeschweißt und eine halbe Frontscheibe aus Plexiglas eingesetzt.
Viele liebevolle Details, wie der durchgezogene orangene Streifen über
Amaturenbrett und Heckablage, die hübschen vorderen Blinker und das
Dubai-Kennzeichen rechtfertigen wohl die Ernennung zum würdigen Fusselcar,
auch wenn die Karre wohl nie öffen
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Stellen
Sie sich vor, Sie stolpern mit der angeschalteten Flex und das Ding landet
auf dem Auto und schrabbelt über den Lack - und das so 100x hintereinander...
Als ich den Wagen zwei Jahre zuvor sah, langweilte er mich noch, aber inzwischen ergeben die freigelegten Blechpartien und der Lack drumrum ein echt hübsches Farbspiel. Abgefahren anders, also ein würdiger Fusselcar - nebenbei stampft im Heck noch ne fette Maschine - nur, um es einmal erwähnt zu haben ;-) |
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Der
VW Fridolin ist ansich ja schon eine Rarität und da ist es ein besonders
netter Frevel, diesen Wagen mit zusammenzubraten und nicht wirklich danach
zu verspachteln etc. Das alles sieht für die, die nicht zu den automobilen
Feinschmeckern gehören, verdammich dilletantisch aus, ist aber durchaus
TÜVbar...
Ich mußte einmal ein paar Details fotografieren. Unseren tiefen Respekt! |
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Hölle
- was eine Brezel! Eines der raren Zwittermodelle mit Ovali-Amaturenbrett.
Die Primerlackierung ist nur die Spitze des Eisberges: Faltdachausschnitt
mit anderer Käferdachhaut zugenietet, Sitze ohne Stoffauflage - inzwischen
gegen Sitze vom Sperrmüll ausgetauscht & einige andere rattenscharfe
Details. Ach ja - nur so nebenbei: Im Heck schlägt ein 2,7l großer
Typ4 Motor mit mehr als 200 nachweislichen PS und auch die Bremsanlage
& Fahrwerk sind dementsprechend dimensioniert...
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Netter
Primer mit Karos aus der Sprühdose auf dem Dach. Keine Ahnung warum,
aber Karos aufm Dach sind Kult. Der Schriftzug "Testwagen" ist
mit einem liebevollen Dillentantismus aufgeklebt, das ist Poesie.
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Im
Heck schlägt ein feiner Wilke Typ 4 für ordendlichen Bums. Für
den Aha-Effekt an der Ampel. Das blau hinterleuchtete Kennzeichenbringt
die Romantik auf die Straße. Alles mit Gebrauchtteilen (Ausnahme
Bremsen) schön selbergefummelt, so muß es sein...
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Diese
MZ is eher rattig als fusselig. Sie stammt aus der ehemaligen DDR und
diente damals als Lastentransporter eines Wasserwerkes - der Sitz im "Beiwagen"
stammt von einem Trabbi. Soweit nix besonderes - die Möhre hat aber
tatsächlich TÜV, auch wenn der Rahmen heftigst angerostet ist.
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Das
Ausschlaggebende für die Auszeichnung mit dem Fusseltuning-Kleber
war allerdings der Anlaß, zu dem wir das Gespann angetroffen haben:
Es stand geparkt bei einem Harley-Treffen mitten unter sündhaft teueren
Custom-Harleys. Respekt!
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